Ist Bitcoin stark unterbewertet, birgt aber versteckte Risiken? MVRV sendet seltene Signale, 60.000 US-Dollar könnten zum entscheidenden Testpunkt werden

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Am 28. Februar wurde berichtet, dass Bitcoin (BTC) in dieser Woche heftige Schwankungen erlebte, wobei der Preis von 66.600 auf 62.500 US-Dollar seit dem 24. Februar fiel und sich dann schnell auf 70.000 US-Dollar am 25. Februar erholte, doch die Rallye setzte sich nicht fort. Zum Zeitpunkt der Presseschluss fiel Bitcoin auf etwa 66.000 US-Dollar zurück, ein Rückgang von etwa 3,25 % innerhalb von 24 Stunden, und die kurzfristige Marktstimmung stand erneut unter Druck.

Einige Marktstimmen führen diese Volatilitätsrunde auf das kurzfristige Handeln von Market Makern und Makrofonds zurück, doch AMBCrypto wies darauf hin, dass der aktuelle Verkaufsdruck kein Zufall ist, sondern eine Fortsetzung der zyklischen Anpassung, die Mitte Oktober 2025 begann. Trotz der jüngsten Entspannung des Verkaufsdrucks hat Bitcoin strukturell noch keine vollständige Reparaturphase erreicht.

Auf Derivateebene setzten sich die negativen Finanzierungszinsen im Februar fort, was darauf hindeutet, dass die Bären weiterhin die Initiative ergriffen, und die Preise erholten sich schnell nach der Erstarkung, was auf ein mangelndes Vertrauen unter den Bullen hinweist. Gleichzeitig sind die zyklischen Indikatoren auf der Kette klar differenziert.

Krypto-Analyst Axel Adler Jr erwähnte, dass der MVRV Z-Score von Bitcoin in einem ungewöhnlichen Bereich liegt. Derzeit liegt der Indikator bei -2,28 und fiel am 5. Februar auf -3,38, was deutlich unter dem unteren Niveau der Zyklen 2018 und 2022 liegt. Das bedeutet, dass der Bitcoin-Preis statistisch im Vergleich zum tatsächlichen Wert auf der Kette extrem unterbewertet ist. Analysten sind der Ansicht, dass die Beliebtheit von Bitcoin-ETFs die Gesamtkostenbasis erhöht hat, was die Abweichung von dieser Kennzahl möglicherweise verstärkt.

Allerdings erreichten die Stimmungsindikatoren nicht gleichzeitig den Tiefpunkt. Mit einem aktuellen NUPL von 0,197 bleibt er im “hoffnungsvollen” Bereich, und historische Erfahrungen zeigen, dass echte Zyklustiefs meist auftreten, nachdem der Indikator unter 0 gefallen ist. AMBCrypto hat zuvor eingeschätzt, dass bei einer tieferen Marktfreigabe das Zeitfenster dennoch mehrere Monate dauern kann.

Auch die Daten von Langzeitinhabern sind vorsichtswert. Der LTH MVRV liegt derzeit bei 1,61, was zwar immer noch über der Break-even-Linie liegt, aber kein Ereignis mit geringer Wahrscheinlichkeit ist, dass Bitcoin im Kontext einer kurzfristigen Schwäche 60.000 $ zurückzieht. Sobald er unter diese Spanne bricht oder einen größeren passiven Ausverkauf auslöst, steht der Markt vor einem echten Stresstest.

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