Bitboy Crypto Influencer beendet tägliche Übertragungen nach rechtlichem und finanziellem Druck

Ben Armstrong, Schöpfer des Kanals Bitboy Crypto, der Tausende von Followern durch Kommentare zu Kryptowährungstrends gewann, kündigte das Ende seiner täglichen Live-Übertragungen an. In einem zehnminütigen Video, das am vergangenen Mittwoch auf seinem persönlichen YouTube-Kanal veröffentlicht wurde, gab Armstrong bekannt, dass seine Programme zu Kryptowährungen und Preisanalysen wirtschaftlich nicht mehr tragbar seien, da sie etwa 25.000 US-Dollar pro Woche allein an Produktionskosten kosten.

Neben den finanziellen Herausforderungen der Operation berichtete Armstrong, dass er mit erheblichen rechtlichen Ausgaben konfrontiert sei. „Wir kommen hier fast raus. Anwälte kommen von allen Seiten auf mich zu“, erklärte er. Laut ihm belaufen sich seine monatlichen Rechtskosten auf etwa 100.000 US-Dollar, was auf mehrere laufende Gerichtsverfahren zurückzuführen ist.

Vom Aufstieg zum Niedergang: Die turbulente Geschichte von Bitboy Crypto

Armstrong war bekannt für seine aggressive und selbstbewusste Persönlichkeit bei Kommentaren zu Kryptowährungen. Ab 2018 veröffentlichte er Videos mit sensationellen Titeln wie „Unmögliche Gewinne mit dem Bitcoin-Supercycle“, die Zehntausende von Aufrufen erzielten. Sein Inhalt wurde besonders bei Amateur-Tradern populär, die sowohl Analysen als auch Unterhaltung suchten.

Dieser Einfluss und sein wachsendes Ansehen führten dazu, dass Armstrong einen mutigeren Schritt wagte: Mitte 2023 gründete er seine eigene Kryptowährung, die $BEN Coin, um seine Präsenz in der Krypto-Community noch weiter zu monetarisieren.

Der Token-Skandal und rechtliche Verfahren

Der anfängliche Erfolg der $BEN Coin wurde abrupt beendet. Armstrong wurde kurz nach dem Start aus dem Projekt entfernt, mit schweren Vorwürfen, die sowohl geschäftliche als auch persönliche Aspekte betrafen. Die Situation wurde noch dramatischer, als öffentlich bekannt wurde, dass Armstrong eine Liebesbeziehung mit dem CEO des eigenen Unternehmens der BEN Coin hatte.

Die Reihe verwirrender Ereignisse gipfelte in Armstrongs Festnahme in der Wohnung eines ehemaligen Geschäftspartners – alles während einer Live-Übertragung. Später verklagte Armstrong das Unternehmen, das die Marke Bitboy besitzt, und begann einen Rechtsstreit, der offenbar bis heute andauert.

Auswirkungen und Lehren für das Krypto-Ökosystem

Die Entscheidung von Armstrong, seine täglichen Übertragungen zu pausieren, markiert das Ende von drei Jahren konsequenter Inhalte, die von Montag bis Freitag ausgestrahlt wurden, selbst an Feiertagen und bei extremen Markteinbrüchen. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) kommentierte er: „Meine Livestream-Programme über Krypto waren mein Leben. Wir hatten eine gute Serie. Wird euch fehlen.“

Der Fall von Armstrong dient als Reflexion für das Krypto-Ökosystem über die Nachhaltigkeit von Geschäftsmodellen, die auf individueller Einflussnahme basieren, insbesondere wenn diese mit direkter Beteiligung an tokenisierten Projekten verbunden sind. Die Verbindung zwischen Content-Erstellung, Krypto-Unternehmertum und rechtlichen Herausforderungen zeigt die einzigartigen Schwierigkeiten, denen prominente Persönlichkeiten im Kryptobereich gegenüberstehen.

Gleichzeitig erschüttern andere Krisen die Branche: Nicholas Hammer trat als CEO von Blockfills zurück, einem Krypto-Kreditunternehmen, das Marktdruck ausgesetzt war. Einige Kunden wurden angewiesen, ihre Vermögenswerte vor der Aussetzung von Einlagen und Abhebungen abzuziehen, was die systemischen Herausforderungen unterstreicht, mit denen der Krypto-Markt auch im Jahr 2026 weiterhin konfrontiert ist.

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