Wenn Sie mit dem Investieren beginnen möchten, aber nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, empfehle ich, mit Anleihen zu starten. In diesem Text erkläre ich Anleihen ganz einfach, nur die wichtigsten Punkte, die Anfänger unbedingt kennen sollten.
Was genau sind Anleihen?
Anleihen lassen sich einfach als „Vertrag, bei dem man jemandem Geld leiht und Zinsen erhält“ erklären. Regierungen oder Unternehmen leihen sich Geld bei Investoren und versprechen, regelmäßig Zinsen zu zahlen und bei Fälligkeit das geliehene Kapital zurückzugeben.
Zum Beispiel: Wenn Sie 100.000 Won an die Korea Electric Power Corporation leihen und jährlich Zinsen erhalten, ist das eine Anleiheinvestition. Es ähnelt einem Festgeld bei der Bank, hat aber eine völlig andere Struktur.
Stand 2026 sind Anleihen eine beliebte Anlageform im Finanzmarkt. Sie bieten höhere Renditen als Festgeld, sind aber weniger volatil als Aktien.
Fünf zentrale Merkmale von Anleihen einfach erklärt
Hier sind fünf wichtige Eigenschaften von Anleihen, die Anfänger unbedingt kennen sollten.
Erstens, Sicherheit. Die Sicherheit hängt vom Kreditrating des Emittenten ab. Staatsanleihen oder erstklassige Unternehmensanleihen mit AAA-Rating sind relativ sicher, ähnlich wie Bankeinlagen. Unternehmen mit niedrigerem Rating haben höhere Ausfallrisiken.
Zweitens, regelmäßige Zinseinnahmen. Die meisten Anleihen zahlen alle drei oder sechs Monate Zinsen. Zum Beispiel: Staatsanleihen bieten etwa 3 % jährlich, erstklassige Unternehmensanleihen 4–6 %. Diese regelmäßigen, vorhersehbaren Zahlungen sind attraktiv.
Drittens, Liquidität. Anleihen lassen sich wie Festgeld vor Fälligkeit am Markt jederzeit verkaufen. Bei Bedarf kann man sie sofort in Bargeld umwandeln. Der koreanische Anleihemarkt ist sehr aktiv.
Viertens, Kursschwankungen. Anleihepreise ändern sich mit den Marktzinssätzen. Fallen die Zinsen, steigen die Anleihekurse; steigen die Zinsen, fallen sie. Diese Eigenschaft kann man für Kursgewinne nutzen.
Fünftens, Steuerliche Vorteile. Bei Privatinvestitionen auf Anleihen fallen nur auf die Zinseinkünfte Steuern an, Kursgewinne sind steuerfrei. Bei speziellen Produkten wie ESG-Anleihen gibt es zusätzliche steuerliche Vorteile.
Unterschied zwischen Anleihen und Festgeld
Um Anleihen besser zu verstehen, hilft der Vergleich mit Festgeld.
Festgeld bedeutet: Geld bei der Bank anlegen, bis es fällig ist, und dann Kapital plus Zinsen erhalten. Das Kapital ist voll geschützt, die Zinsen sind aber niedrig.
Anleihen hingegen hängen von der Bonität des Emittenten ab. Man kann sie vor Fälligkeit frei kaufen und verkaufen, und bei fallenden Zinsen steigen die Kurse. Das Risiko besteht aber, dass bei Insolvenz des Emittenten das Kapital verloren geht.
Festgeld wird bei vorzeitiger Kündigung meist mit Zinsabschlägen belastet, während Anleihen bei Verkauf am Markt Gewinne oder Verluste bringen können.
Punkt
Anleihen
Festgeld
Emittent
Staat, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen
Bank
Zinszahlung
Regelmäßig oder bei Fälligkeit
Bei Fälligkeit
Laufzeit
Variabel (Monate bis Jahrzehnte)
Begrenzte Laufzeit (1 Monat bis 3 Jahre)
Vorzeitiger Verkauf
Jederzeit möglich
Nachteilhaft bei vorzeitiger Kündigung
Kapitalgarantie
Abhängig vom Rating
Voll garantiert
Steuern
Zinseinkommensteuer, Kursgewinne steuerfrei
Zinseinkommensteuer
Verschiedene Arten von Anleihen
Wenn Sie das Grundprinzip verstanden haben, schauen wir uns die Arten an.
Staatsanleihen: Von der Regierung ausgegeben, sehr sicher, aber niedrige Zinsen.
Spezialanleihen: Von öffentlichen Unternehmen (z.B. Korea Electric Power, Straßenbau) ausgegeben, etwas riskanter, aber höhere Zinsen.
Kommunalanleihen: Von lokalen Behörden ausgegeben, etwas riskanter als Staatsanleihen, aber immer noch stabil.
Finanzanleihen: Von Banken oder Finanzinstituten, hohe Liquidität, geeignet für kurzfristige Anlagen.
Unternehmensanleihen: Von Firmen ausgegeben, höhere Zinsen bei niedrigerem Rating, aber auch höheres Risiko.
US-Staatsanleihen: Vom US-Regierung ausgegeben, weltweit als sehr sicher anerkannt, Währungsdiversifikation inklusive.
Stand 2026 variieren die Renditen je nach Bonität und Laufzeit:
3-jährige Staatsanleihen: ca. 3 % p.a.
3-jährige Top-Unternehmensanleihen: ca. 4 % p.a.
10-jährige Spezialanleihen: über 4 %
10-jährige US-Treasuries: Mitte bis späte 4 %
Für wen sind Anleihen geeignet?
Nicht jeder sollte in Anleihen investieren. Besonders geeignet sind:
Menschen, die regelmäßig Einkommen brauchen: Monatliche oder halbjährliche Zinszahlungen sind attraktiv, um zusätzliches Einkommen zu generieren.
Rentner oder Vorbereitung auf den Ruhestand: Wer keine starken Kursschwankungen möchte, aber höhere Renditen als Festgeld sucht, ist gut beraten.
Anleger, die ihr Portfolio stabilisieren wollen: Aktien allein sind riskant. Anleihen reduzieren das Risiko, weil sie oft gegenläufig zu Aktien reagieren.
Steuer- und Währungsdiversifikation: Keine Steuern auf Kursgewinne, und durch internationale Anleihen wie US-Treasuries kann man Währungsrisiken streuen.
Risiken bei Anleihen, die man kennen sollte
Obwohl Anleihen viele Vorteile haben, gibt es auch Risiken. Hier die drei wichtigsten, die Anfänger vermeiden sollten:
Erstes Risiko: Zinssteigerung. Steigen die Marktzinsen, fallen die Kurse bestehender Anleihen. Beispiel: Eine Anleihe mit 3 % wird unattraktiver, wenn die Zinsen auf 4 % steigen. Bei erwarteten Zinsanstiegen sollte man kürzere Laufzeiten oder variabel verzinsliche Anleihen wählen.
Zweites Risiko: Bonitätsrisiko. Wenn das Unternehmen oder die Institution zahlungsunfähig wird, kann man sein Kapital verlieren. Bei niedrigerem Rating steigt das Risiko. Besser: Mit AAA- oder AA-Ratings starten.
Drittes Risiko: Währungsrisiko. Bei ausländischen Anleihen, z.B. in US-Dollar, schwankt der Wechselkurs. Das kann die Rendite beeinflussen. Wer das Risiko minimieren will, kann Währungsabsicherungen nutzen oder nur einen Teil investieren.
Wie investiert man in Anleihen?
Stand 2026 gibt es in Korea drei Hauptwege:
Erstens, direkte Einzelanleihen kaufen: Über Broker, Banken oder Online-Plattformen. Hier zahlt man nur auf die Zinsen Steuern, Kursgewinne bei Verkauf sind steuerfrei.
Zweitens, Anleihenfonds: Investmentfonds, die in viele Anleihen investieren. Günstig für Diversifikation, aber mit Verwaltungsgebühren.
Anfänger sollten eher mit ETFs oder Fonds starten, da diese einfacher und risikoärmer sind.
Kann man jetzt mit Anleihen anfangen?
Der Kern ist: Anleihen sind ideal für Investoren, die eine Balance zwischen Sicherheit und Rendite suchen. Wenn die Festgeldsicherheit nicht ausreicht und die hohen Schwankungen bei Aktien zu viel sind, sind Anleihen eine gute Wahl. Die aktuellen Zinsentwicklungen machen den Einstieg attraktiv.
Beginnen Sie mit sicheren Produkten wie Staatsanleihen oder Anleihen-ETFs. Mit Erfahrung können Sie später auf Spezialanleihen, Unternehmensanleihen oder Auslandstitel erweitern.
Häufig gestellte Fragen zu Anleihen
Q1: Sind Anleihen wie Einlagen voll garantiert?
Nein. Anleihen sind nicht durch Einlagensicherung geschützt. Bei Insolvenz des Emittenten kann das Kapital verloren gehen. Besonders bei niedriger Bonität oder Nachrangpapieren besteht Risiko. Vor der Investition immer Bonität prüfen.
Q2: Was sollte ich neben dem Kreditrating noch beachten?
Risiko des Produkts, Liquidität, Laufzeitstruktur und die Anlagebeschreibung. Das Risiko-Rating spiegelt die Rückkaufsmöglichkeiten und Komplexität wider.
Q3: Bewegen sich Anleihepreise wirklich umgekehrt zum Zins?
Ja. Steigen die Zinsen, fallen die Kurse; fallen die Zinsen, steigen sie. Vorzeitig verkaufen beeinflusst die tatsächliche Rendite stark.
Q4: Wie wähle ich die passende Laufzeit?
Nach Ihren Zielen. Für kurzfristige Anlagen eignen sich kurze Laufzeiten, für langfristige Investitionen längere. Bei außerbörslichen Anleihen ist Vorsicht geboten, da vorzeitiger Verkauf schwierig oder ungünstig sein kann.
Q5: Kann ich mit Anleihen mein Portfolio diversifizieren?
Natürlich. Anleihen reagieren oft gegenläufig zu Aktien, was das Risiko im Portfolio reduziert. Besonders in Zinsphasen ist eine Mischung sinnvoll.
Q6: Wie vergleiche ich Renditen bei Anleihen?
Vergleichen Sie Anleihen mit ähnlicher Bonität und Laufzeit. Offizielle Quellen wie die Bond-Informationszentren bieten Vergleichsdaten. Nicht nur die Zinsrate, sondern auch die tatsächlichen Bedingungen und Handelbarkeit beachten.
Q7: Was sind ESG-Anleihen?
ESG-Anleihen sind auf Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung ausgerichtete Anleihen. Sie bieten ähnliche Renditen, manchmal mit steuerlichen Vorteilen oder staatlicher Unterstützung. Wenn Sie Wert auf Nachhaltigkeit legen, sind sie eine gute Wahl.
Original anzeigen
Diese Seite kann Inhalte Dritter enthalten, die ausschließlich zu Informationszwecken bereitgestellt werden (keine Zusicherungen oder Garantien), und sie sind nicht als Billigung der darin geäußerten Ansichten durch Gate oder als finanzielle bzw. fachliche Beratung zu verstehen. Weitere Informationen finden Sie im Haftungsausschluss.
Ich erkläre Anleihen wirklich einfach - Der perfekte Leitfaden für Anfängerinvestoren
Wenn Sie mit dem Investieren beginnen möchten, aber nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, empfehle ich, mit Anleihen zu starten. In diesem Text erkläre ich Anleihen ganz einfach, nur die wichtigsten Punkte, die Anfänger unbedingt kennen sollten.
Was genau sind Anleihen?
Anleihen lassen sich einfach als „Vertrag, bei dem man jemandem Geld leiht und Zinsen erhält“ erklären. Regierungen oder Unternehmen leihen sich Geld bei Investoren und versprechen, regelmäßig Zinsen zu zahlen und bei Fälligkeit das geliehene Kapital zurückzugeben.
Zum Beispiel: Wenn Sie 100.000 Won an die Korea Electric Power Corporation leihen und jährlich Zinsen erhalten, ist das eine Anleiheinvestition. Es ähnelt einem Festgeld bei der Bank, hat aber eine völlig andere Struktur.
Stand 2026 sind Anleihen eine beliebte Anlageform im Finanzmarkt. Sie bieten höhere Renditen als Festgeld, sind aber weniger volatil als Aktien.
Fünf zentrale Merkmale von Anleihen einfach erklärt
Hier sind fünf wichtige Eigenschaften von Anleihen, die Anfänger unbedingt kennen sollten.
Erstens, Sicherheit. Die Sicherheit hängt vom Kreditrating des Emittenten ab. Staatsanleihen oder erstklassige Unternehmensanleihen mit AAA-Rating sind relativ sicher, ähnlich wie Bankeinlagen. Unternehmen mit niedrigerem Rating haben höhere Ausfallrisiken.
Zweitens, regelmäßige Zinseinnahmen. Die meisten Anleihen zahlen alle drei oder sechs Monate Zinsen. Zum Beispiel: Staatsanleihen bieten etwa 3 % jährlich, erstklassige Unternehmensanleihen 4–6 %. Diese regelmäßigen, vorhersehbaren Zahlungen sind attraktiv.
Drittens, Liquidität. Anleihen lassen sich wie Festgeld vor Fälligkeit am Markt jederzeit verkaufen. Bei Bedarf kann man sie sofort in Bargeld umwandeln. Der koreanische Anleihemarkt ist sehr aktiv.
Viertens, Kursschwankungen. Anleihepreise ändern sich mit den Marktzinssätzen. Fallen die Zinsen, steigen die Anleihekurse; steigen die Zinsen, fallen sie. Diese Eigenschaft kann man für Kursgewinne nutzen.
Fünftens, Steuerliche Vorteile. Bei Privatinvestitionen auf Anleihen fallen nur auf die Zinseinkünfte Steuern an, Kursgewinne sind steuerfrei. Bei speziellen Produkten wie ESG-Anleihen gibt es zusätzliche steuerliche Vorteile.
Unterschied zwischen Anleihen und Festgeld
Um Anleihen besser zu verstehen, hilft der Vergleich mit Festgeld.
Festgeld bedeutet: Geld bei der Bank anlegen, bis es fällig ist, und dann Kapital plus Zinsen erhalten. Das Kapital ist voll geschützt, die Zinsen sind aber niedrig.
Anleihen hingegen hängen von der Bonität des Emittenten ab. Man kann sie vor Fälligkeit frei kaufen und verkaufen, und bei fallenden Zinsen steigen die Kurse. Das Risiko besteht aber, dass bei Insolvenz des Emittenten das Kapital verloren geht.
Festgeld wird bei vorzeitiger Kündigung meist mit Zinsabschlägen belastet, während Anleihen bei Verkauf am Markt Gewinne oder Verluste bringen können.
Verschiedene Arten von Anleihen
Wenn Sie das Grundprinzip verstanden haben, schauen wir uns die Arten an.
Staatsanleihen: Von der Regierung ausgegeben, sehr sicher, aber niedrige Zinsen.
Spezialanleihen: Von öffentlichen Unternehmen (z.B. Korea Electric Power, Straßenbau) ausgegeben, etwas riskanter, aber höhere Zinsen.
Kommunalanleihen: Von lokalen Behörden ausgegeben, etwas riskanter als Staatsanleihen, aber immer noch stabil.
Finanzanleihen: Von Banken oder Finanzinstituten, hohe Liquidität, geeignet für kurzfristige Anlagen.
Unternehmensanleihen: Von Firmen ausgegeben, höhere Zinsen bei niedrigerem Rating, aber auch höheres Risiko.
US-Staatsanleihen: Vom US-Regierung ausgegeben, weltweit als sehr sicher anerkannt, Währungsdiversifikation inklusive.
Stand 2026 variieren die Renditen je nach Bonität und Laufzeit:
Für wen sind Anleihen geeignet?
Nicht jeder sollte in Anleihen investieren. Besonders geeignet sind:
Menschen, die regelmäßig Einkommen brauchen: Monatliche oder halbjährliche Zinszahlungen sind attraktiv, um zusätzliches Einkommen zu generieren.
Rentner oder Vorbereitung auf den Ruhestand: Wer keine starken Kursschwankungen möchte, aber höhere Renditen als Festgeld sucht, ist gut beraten.
Anleger, die ihr Portfolio stabilisieren wollen: Aktien allein sind riskant. Anleihen reduzieren das Risiko, weil sie oft gegenläufig zu Aktien reagieren.
Steuer- und Währungsdiversifikation: Keine Steuern auf Kursgewinne, und durch internationale Anleihen wie US-Treasuries kann man Währungsrisiken streuen.
Risiken bei Anleihen, die man kennen sollte
Obwohl Anleihen viele Vorteile haben, gibt es auch Risiken. Hier die drei wichtigsten, die Anfänger vermeiden sollten:
Erstes Risiko: Zinssteigerung. Steigen die Marktzinsen, fallen die Kurse bestehender Anleihen. Beispiel: Eine Anleihe mit 3 % wird unattraktiver, wenn die Zinsen auf 4 % steigen. Bei erwarteten Zinsanstiegen sollte man kürzere Laufzeiten oder variabel verzinsliche Anleihen wählen.
Zweites Risiko: Bonitätsrisiko. Wenn das Unternehmen oder die Institution zahlungsunfähig wird, kann man sein Kapital verlieren. Bei niedrigerem Rating steigt das Risiko. Besser: Mit AAA- oder AA-Ratings starten.
Drittes Risiko: Währungsrisiko. Bei ausländischen Anleihen, z.B. in US-Dollar, schwankt der Wechselkurs. Das kann die Rendite beeinflussen. Wer das Risiko minimieren will, kann Währungsabsicherungen nutzen oder nur einen Teil investieren.
Wie investiert man in Anleihen?
Stand 2026 gibt es in Korea drei Hauptwege:
Erstens, direkte Einzelanleihen kaufen: Über Broker, Banken oder Online-Plattformen. Hier zahlt man nur auf die Zinsen Steuern, Kursgewinne bei Verkauf sind steuerfrei.
Zweitens, Anleihenfonds: Investmentfonds, die in viele Anleihen investieren. Günstig für Diversifikation, aber mit Verwaltungsgebühren.
Drittens, Anleihen-ETFs: Börsengehandelte Fonds, die Anleihen abbilden. Einfach handelbar, geringe Kosten, gute Diversifikation.
Anfänger sollten eher mit ETFs oder Fonds starten, da diese einfacher und risikoärmer sind.
Kann man jetzt mit Anleihen anfangen?
Der Kern ist: Anleihen sind ideal für Investoren, die eine Balance zwischen Sicherheit und Rendite suchen. Wenn die Festgeldsicherheit nicht ausreicht und die hohen Schwankungen bei Aktien zu viel sind, sind Anleihen eine gute Wahl. Die aktuellen Zinsentwicklungen machen den Einstieg attraktiv.
Beginnen Sie mit sicheren Produkten wie Staatsanleihen oder Anleihen-ETFs. Mit Erfahrung können Sie später auf Spezialanleihen, Unternehmensanleihen oder Auslandstitel erweitern.
Häufig gestellte Fragen zu Anleihen
Q1: Sind Anleihen wie Einlagen voll garantiert?
Nein. Anleihen sind nicht durch Einlagensicherung geschützt. Bei Insolvenz des Emittenten kann das Kapital verloren gehen. Besonders bei niedriger Bonität oder Nachrangpapieren besteht Risiko. Vor der Investition immer Bonität prüfen.
Q2: Was sollte ich neben dem Kreditrating noch beachten?
Risiko des Produkts, Liquidität, Laufzeitstruktur und die Anlagebeschreibung. Das Risiko-Rating spiegelt die Rückkaufsmöglichkeiten und Komplexität wider.
Q3: Bewegen sich Anleihepreise wirklich umgekehrt zum Zins?
Ja. Steigen die Zinsen, fallen die Kurse; fallen die Zinsen, steigen sie. Vorzeitig verkaufen beeinflusst die tatsächliche Rendite stark.
Q4: Wie wähle ich die passende Laufzeit?
Nach Ihren Zielen. Für kurzfristige Anlagen eignen sich kurze Laufzeiten, für langfristige Investitionen längere. Bei außerbörslichen Anleihen ist Vorsicht geboten, da vorzeitiger Verkauf schwierig oder ungünstig sein kann.
Q5: Kann ich mit Anleihen mein Portfolio diversifizieren?
Natürlich. Anleihen reagieren oft gegenläufig zu Aktien, was das Risiko im Portfolio reduziert. Besonders in Zinsphasen ist eine Mischung sinnvoll.
Q6: Wie vergleiche ich Renditen bei Anleihen?
Vergleichen Sie Anleihen mit ähnlicher Bonität und Laufzeit. Offizielle Quellen wie die Bond-Informationszentren bieten Vergleichsdaten. Nicht nur die Zinsrate, sondern auch die tatsächlichen Bedingungen und Handelbarkeit beachten.
Q7: Was sind ESG-Anleihen?
ESG-Anleihen sind auf Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung ausgerichtete Anleihen. Sie bieten ähnliche Renditen, manchmal mit steuerlichen Vorteilen oder staatlicher Unterstützung. Wenn Sie Wert auf Nachhaltigkeit legen, sind sie eine gute Wahl.