Die südkoreanische Zentralbank fordert erneut, dass die Ausgabe von stabilen Währungen in Won von Geschäftsbanken dominiert wird, während der Gesetzgebungsprozess weiterhin im Stillstand ist.
DeepTech News von TechFlow, 23. Februar: Laut Cointelegraph hat die Bank of Korea (BOK) dem strategischen Finanzausschuss des Parlaments erneut vorgeschlagen, die Ausgabeerlaubnis für koreanische Won-Stablecoins auf Geschäftsbanken zu beschränken. Zudem wurde die Einrichtung eines bankenbasierten gemeinsamen Emissionsmechanismus sowie einer interministeriellen regulatorischen Koordinierungsstelle vorgeschlagen. Dabei wurde auch das US-GENIUS-Gesetz als Referenzmodell herangezogen, das einen gemeinsamen Regulierungsrahmen für das Finanzministerium, die Federal Reserve und die Federal Deposit Insurance Corporation etabliert.
Die Bank of Korea klassifiziert den koreanischen Won-Stablecoin als „ähnliches Geldäquivalent“ und warnt davor, dass die unabhängige Ausgabe durch Nicht-Banken-Organisationen die Geldpolitik stören könnte. Es bestehe zudem das Risiko, dass dabei Devisenmelderegeln umgangen werden, was im Widerspruch zu den Prinzipien der Trennung von Bank- und Nicht-Bank-Aktivitäten steht. Die Zentralbank betont, dass zunächst nur Banken, die strengen Kapital-, Governance- und Compliance-Standards unterliegen, zugelassen werden sollten. Die Beteiligung anderer Akteure sollte nach einer Risikobewertung schrittweise erfolgen.
Auf legislativer Ebene verzögert sich die Gesetzgebung zur Ausgabeberechtigung für Won-Stablecoins und zur Beteiligungsquote an Banken aufgrund von Streitigkeiten. Ursprünglich war geplant, die Gesetzgebung bis Oktober 2025 abzuschließen. Aufgrund unterschiedlicher Meinungen der Regulierungsbehörden wurde die Frist im November verschoben. Im Dezember erwarteten Abgeordnete eine Entscheidung im Januar dieses Jahres, doch der endgültige Zeitplan für die Gesetzgebung wurde bisher nicht veröffentlicht. Sangmin Seo, Vorsitzender der Kaia DLT Foundation, hatte zuvor öffentlich die Logik hinter der bankdominierten Emission in Frage gestellt und betont, dass die Schaffung klarer Emissionsregeln der effektivste Weg sei, Risiken zu minimieren.
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Die südkoreanische Zentralbank fordert erneut, dass die Ausgabe von stabilen Währungen in Won von Geschäftsbanken dominiert wird, während der Gesetzgebungsprozess weiterhin im Stillstand ist.
DeepTech News von TechFlow, 23. Februar: Laut Cointelegraph hat die Bank of Korea (BOK) dem strategischen Finanzausschuss des Parlaments erneut vorgeschlagen, die Ausgabeerlaubnis für koreanische Won-Stablecoins auf Geschäftsbanken zu beschränken. Zudem wurde die Einrichtung eines bankenbasierten gemeinsamen Emissionsmechanismus sowie einer interministeriellen regulatorischen Koordinierungsstelle vorgeschlagen. Dabei wurde auch das US-GENIUS-Gesetz als Referenzmodell herangezogen, das einen gemeinsamen Regulierungsrahmen für das Finanzministerium, die Federal Reserve und die Federal Deposit Insurance Corporation etabliert.
Die Bank of Korea klassifiziert den koreanischen Won-Stablecoin als „ähnliches Geldäquivalent“ und warnt davor, dass die unabhängige Ausgabe durch Nicht-Banken-Organisationen die Geldpolitik stören könnte. Es bestehe zudem das Risiko, dass dabei Devisenmelderegeln umgangen werden, was im Widerspruch zu den Prinzipien der Trennung von Bank- und Nicht-Bank-Aktivitäten steht. Die Zentralbank betont, dass zunächst nur Banken, die strengen Kapital-, Governance- und Compliance-Standards unterliegen, zugelassen werden sollten. Die Beteiligung anderer Akteure sollte nach einer Risikobewertung schrittweise erfolgen.
Auf legislativer Ebene verzögert sich die Gesetzgebung zur Ausgabeberechtigung für Won-Stablecoins und zur Beteiligungsquote an Banken aufgrund von Streitigkeiten. Ursprünglich war geplant, die Gesetzgebung bis Oktober 2025 abzuschließen. Aufgrund unterschiedlicher Meinungen der Regulierungsbehörden wurde die Frist im November verschoben. Im Dezember erwarteten Abgeordnete eine Entscheidung im Januar dieses Jahres, doch der endgültige Zeitplan für die Gesetzgebung wurde bisher nicht veröffentlicht. Sangmin Seo, Vorsitzender der Kaia DLT Foundation, hatte zuvor öffentlich die Logik hinter der bankdominierten Emission in Frage gestellt und betont, dass die Schaffung klarer Emissionsregeln der effektivste Weg sei, Risiken zu minimieren.