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Aave Sees $15.1B Deposit Outflow in 3.5 Days After KelpDAO Exploit, Stani Kulechov Outlines Recovery Efforts
Gate News-Mitteilung, 23. April — Aave-Gründer Stani Kulechov skizzierte am 22. April koordinierte Wiederherstellungsmaßnahmen nach dem Vorfall rund um KelpDAO und erklärte, dass der Schwerpunkt der Plattform weiterhin darauf liegt, Nutzer zu schützen und geordnete Marktbedingungen zu erreichen. Er wies darauf hin, dass die Teams ununterbrochen mit mehreren Partnern an möglichen Lösungen gearbeitet haben, und dass der Arbitrum Security Council etwa Millionen in ETH zurückerlangt hat, was die gesamte Risikobelastung erheblich verringern könnte.
Aave musste einen starken Rückgang bei den Einlagen hinnehmen und verlor ungefähr 15,1 Milliarden US-Dollar innerhalb von 3,5 Tagen. Die gesamten Einlagen sanken von 48,5 Milliarden US-Dollar auf 30,7 Milliarden US-Dollar und entsprechen damit ungefähr einem Drittel des Kapitals der Plattform. Ein Teil der Mittel wechselte zu anderen Plattformen, die als sicherer wahrgenommen wurden; SparkLend nahm im selben Zeitraum etwa 1,3 Milliarden US-Dollar auf. Die Bewegung wurde als gezielte Reaktion auf den konkreten Exploit beschrieben, nicht als breiter Marktabverkauf.
Der Vorfall begann am 18. April, als Angreifer eine Schwachstelle in der LayerZero-Bridge von KelpDAO ausnutzte und dabei ungefähr 116.500 rsETH-Token im Wert von schätzungsweise Millionen prägte, ohne dass ihnen zugrunde liegende ETH zur Deckung gegenüberstand. Der Angreifer verwendete das nicht gedeckte rsETH als Sicherheiten in den Aave-V3- und V4-Märkten auf Ethereum und Arbitrum und lieh dabei zwischen Millionen und Millionen in WETH und wstETH aus, bevor die Token als wertlos identifiziert wurden. Schätzungen der daraus entstehenden faulenden Forderungen reichen von ungefähr Millionen bis hin zu Millionen, je nach Verteilung der Verluste. Aaves zentrale Smart Contracts wurden nicht direkt kompromittiert; das Problem entstand durch die Akzeptanz von rsETH als glaubwürdige Sicherheit.
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