SEC plant, die Grauzone der Kryptowährungsaufsicht zu beenden! Vorsitzender Paul Atkins fördert „Safe Harbor"- und neue Befreiungsregelungen für Mittelbeschaffung

Amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) Vorsitzender Paul Atkins erklärte am Dienstag, dass die SEC an einem neuen Regulierungsrahmen für Krypto-Assets arbeitet, um die langjährige Debatte darüber zu beenden, welche Krypto-Assets als Wertpapiere gelten. Durch Token-Klassifizierung, Auslegung von Investitionsverträgen und „Safe Harbor“-Regelungen soll Krypto-Unternehmen in den USA eine klarere Compliance-Pfad für Kapitalbeschaffung und Betrieb erhalten. Bei seiner Rede auf dem „DC Blockchain Summit“ in Washington am Dienstag wies Atkins darauf hin, dass die SEC an einem Rahmen für Token-Klassifizierung und Investitionsvertragsinterpretation arbeitet, der digitale Waren (digital commodities), digitale Sammlerstücke (digital collectibles), digitale Werkzeuge (digital tools) sowie gemäß dem GENIUS Act Zahlungs-Stablecoins (payment stablecoins) explizit als keine Wertpapiere klassifiziert. Im Gegensatz dazu bleiben tokenisierte traditionelle Wertpapiere (digital securities) weiterhin reguliert. SEC klärt Kernfrage: Wann sind Token nicht mehr durch Wertpapiergesetze geregelt? Atkins betonte, dass selbst wenn ein Krypto-Asset selbst nicht als Wertpapier eingestuft wird, die Art und Weise seiner Emission und des Verkaufs, wenn sie einen Investitionsvertrag darstellen, dennoch unter das Bundeswertpapierrecht fallen kann. Das neue Rahmenwerk wird jedoch auch klarstellen, dass, wenn der Emittent seine wesentlichen Verwaltungsverpflichtungen erfüllt oder dauerhaft einstellt, die betreffenden Krypto-Assets voraussichtlich von den Wertpapiergesetzen befreit werden können. Er hob hervor, dass die neue Interpretation der SEC von Projektanbietern verlangt, ihre Zusagen und Darstellungen gegenüber Investoren klar offenzulegen. Zudem müssen die Managementbemühungen, auf die Investoren sich verlassen, „deutlich und unmissverständlich“ sein. Dies bedeutet, dass die Regulierungslogik künftig stärker auf die Versprechen, Informationsoffenlegung und Managementverantwortung im Emissionsprozess fokussiert, anstatt nur auf die Asset-Form selbst. „Safe Harbor“-Vorschlag erscheint: Neue Kapitalbeschaffung und Token-Emissionen könnten Ausnahmeregelungen erhalten In Bezug auf die konkrete Systemgestaltung kündigte Atkins an, dass die SEC in den kommenden Wochen voraussichtlich einen Vorschlag für eine Regel zur öffentlichen Kommentierung vorlegen wird, wobei drei Kernmechanismen im Mittelpunkt stehen: Erstens „Startup-Ausnahme“ (startup exemption). Nach Atkins’ Konzept soll dies eine zeitlich begrenzte Registrierungsausnahme sein, die für die Emission von Investitionsverträgen im Zusammenhang mit bestimmten Krypto-Assets gilt. Die Laufzeit könnte bis zu vier Jahre betragen, während der Entwickler das Projekt vorantreiben kann. Diese Ausnahme könnte es auch erlauben, innerhalb von vier Jahren bis zu etwa 5 Millionen USD zu sammeln, wobei eine Mitteilung an die SEC erforderlich ist und bei Beendigung der Ausnahme eine Meldung erfolgt. Zweitens „Fundraising-Ausnahme“ (fundraising exemption). Atkins schlug vor, dass die SEC erwägen könnte, eine neue Emissionsausnahme zu schaffen, die es qualifizierten Emittenten erlaubt, innerhalb von 12 Monaten bis zu etwa 75 Millionen USD zu sammeln, wobei sie gleichzeitig die Flexibilität behalten, andere Wertpapierausnahmeregelungen zu nutzen. Dabei müssten Emittenten Offenlegungsdokumente bei der SEC einreichen, die Prinzipienoffenlegung, Finanzlage und Finanzberichte umfassen. Drittens, die am meisten beachtete „Investitionsvertrags-Safe Harbor“ (investment contract safe harbor). Atkins erklärte, dass diese Regelung es bestimmten Krypto-Assets ermöglichen soll, nach Erfüllung der vorherigen Managementverpflichtungen durch den Emittenten nicht mehr unter die Definition von „Wertpapier“ zu fallen. Dies würde den Emittenten, Handelsplattformen und Investoren eine rechtliche Sicherheit auf Basis klarer Regeln bieten. Regierungsposition wird institutionalisiert – Signal für eine freundlichere Haltung gegenüber der Branche Atkins’ Vorschlag für eine Safe Harbor-Regelung erleichtert es Krypto-Unternehmen, Token zu verkaufen und Kapital zu beschaffen, was als weiteres Signal für eine institutionalisierten Haltung der SEC gegenüber der Digital-Asset-Branche gewertet wird. Im Vergleich zur bisherigen US-Krypto-Regulierung in den letzten Jahren deutet diese Stellungnahme auf eine klare politische Wende hin. Atkins sagte in seiner Rede, dass die Marktteilnehmer über mehr als ein Jahrzehnt hinweg keine klaren Richtlinien hatten, und die bisherige Unfähigkeit der SEC, zentrale Fragen eindeutig zu klären, nun beendet sei.

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